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<title>Partherreich</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Partherreich</span></h1>
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<p>Das <b>Partherreich</b> (240 v. Chr. bis 224/226 n. Chr.) war die dominierende, von den <a href="Arsakiden" title="Arsakiden">Arsakiden</a> beherrschte Macht des ersten vorchristlichen sowie des ersten und zweiten nachchristlichen Jahrhunderts im <a href="Iranisches_Hochland" title="Iranisches Hochland">Iranischen Hochland</a> und <a href="Mesopotamien" title="Mesopotamien">Mesopotamien</a>. Die <a href="Parther" title="Parther">Parther</a> (<a href="Altpersische_Sprache" title="Altpersische Sprache">altpersisch</a> <i>Parθava</i>, <a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a> <i>Parthi</i>) waren ein <a href="Iranier" class="mw-redirect" title="Iranier">iranisches</a> Volk, das ab etwa 240 v. Chr. im heutigen <a href="Iran" title="Iran">Iran</a> ein Reich aufbaute, das zur Zeit der größten Ausdehnung auch große Teile Mesopotamiens, des südwestlichen <a href="Mittelasien" class="mw-redirect" title="Mittelasien">Mittelasiens</a> und einiger angrenzender Gebiete, einschließlich einiger griechischer <a href="Polis" title="Polis">Poleis</a>, umfasste. Mitunter wird dieses Imperium nach dem Namen der regierenden <a href="Dynastie" title="Dynastie">Dynastie</a> auch als <b>Arsakidenreich</b> bezeichnet, um auszudrücken, dass die Bevölkerung keineswegs nur aus Parthern bestand.
</p><p>In den <a href="Partherkriege" title="Partherkriege">Partherkriegen</a> gegen <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">Rom</a> konnte sich Parthien insgesamt behaupten, wobei ein Hauptstreitpunkt zwischen beiden Reichen Armenien war. Das Reich endete mit der Machtübernahme der <a href="Sassanidenreich" title="Sassanidenreich">Sassaniden</a> unter <a href="Ardaschir_I." title="Ardaschir I.">Ardaschir I.</a> in Iran, welche die Arsakiden im frühen 3. Jahrhundert n. Chr. in einem <a href="B%C3%BCrgerkrieg" title="Bürgerkrieg">Bürgerkrieg</a> besiegten. Allerdings spielten parthische Adelsgeschlechter auch unter den Sassaniden weiterhin eine wichtige Rolle, und in Armenien konnten die Arsakiden sich noch bis ins 5. Jahrhundert behaupten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte_des_Partherreiches">Geschichte des Partherreiches</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ursprünge"><span id="Urspr.C3.BCnge"></span>Ursprünge</h3></div>
<p>Die Parther waren wahrscheinlich ursprünglich ein <a href="Volksstamm" class="mw-redirect" title="Volksstamm">Teilstamm</a> der <a href="Skythen" title="Skythen">Skythen</a> mit dem Namen <i>Parner</i> (<i>Parni</i>), der an der Südostecke des <a href="Kaspisches_Meer" title="Kaspisches Meer">Kaspischen Meeres</a> ansässig war. Als sie in die <a href="Satrapie" class="mw-redirect" title="Satrapie">Satrapie</a> <i><a href="Parthien" title="Parthien">Parthia</a></i> einwanderten, nahmen sie den davon abgeleiteten Namen <i>Parther</i> an. Zwischen 250 v. Chr. und 238 v. Chr. eroberten die Parther unter ihrem Anführer <a href="Arsakes_I." title="Arsakes I.">Arsakes I.</a> einen Teil der <a href="Iranier" class="mw-redirect" title="Iranier">iranischen</a> Gebiete des <a href="Seleukidenreich" title="Seleukidenreich">Seleukidenreichs</a> und knüpften so wenigstens indirekt an das <a href="Ach%C3%A4menidenreich" title="Achämenidenreich">Achämenidenreich</a> an – wenngleich die Quellenlage insgesamt recht dünn ist, so auch für die Frühzeit des Reiches.
</p><p>Das von den Parthern eroberte Gebiet war überwiegend nur recht oberflächlich <a href="Hellenismus" title="Hellenismus">hellenisiert</a> worden. Dennoch gab es Regionen, in denen ein starker griechischer Einfluss bemerkbar war, vor allem in einigen Städten (<a href="Polis" title="Polis">Poleis</a>). Die Parther übernahmen bald die griechische Münzprägung, und <a href="Griechische_Sprache" title="Griechische Sprache">Griechisch</a> war lange Zeit eine der Verwaltungssprachen. Überhaupt verbanden sich im Partherreich vielfach iranische und griechisch-seleukidische Traditionen. Den letzten erfolgversprechenden Versuch der Seleukiden, ihre verlorenen Gebiete zurückzuerobern, stellte die so genannte <i><a href="Anabasis" title="Anabasis">Anabasis</a></i> des Seleukidenkönigs <a href="Antiochos_III." title="Antiochos III.">Antiochos III.</a> dar (209–206 v. Chr.); die Parther mussten vorübergehend erneut die seleukidische Oberherrschaft akzeptieren, doch wandte sich Antiochos anschließend dem Westen zu, so dass die Parther nach seiner Niederlage gegen Rom (188 v. Chr.) bald schon wieder ihre Expansionspolitik aufnehmen konnten. Im Osten mussten sich die Parther des <a href="Griechisch-Baktrisches_K%C3%B6nigreich" title="Griechisch-Baktrisches Königreich">Graeco-Baktrischen Reichs</a> erwehren, jedoch zeigte dieses bald schon Auflösungserscheinungen – letztlich aufgrund des Einbruchs von Steppenvölkern aus <a href="Mittelasien" class="mw-redirect" title="Mittelasien">Mittelasien</a>, die eine ständige Bedrohung darstellten; auch die Parther sollten später an dieser Grenze in teils schwere Abwehrkämpfe verwickelt werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Expansion_und_Abwehrkampf">Expansion und Abwehrkampf</h3></div>
<p>Unter <a href="Mithridates_I._(Parthien)" title="Mithridates I. (Parthien)">Mithridates I.</a> fügten die Parther 141 v. Chr. auch <a href="Mesopotamien" title="Mesopotamien">Mesopotamien</a> ihrem Reich hinzu, das den Seleukiden schließlich, nachdem <a href="Antiochos_VII." title="Antiochos VII.">Antiochos VII.</a> den Parthern noch einmal mit kurzzeitigem Erfolg hatte entgegentreten können, im Jahr 129 v. Chr. dauerhaft verloren ging. Dies war ein entscheidender Schritt, denn das reiche Land zwischen Euphrat und Tigris stattete vor allem die Krone mit erheblichen Machtmitteln aus. <a href="Ktesiphon" class="mw-redirect" title="Ktesiphon">Ktesiphon</a>, unmittelbar neben <a href="Seleukeia_am_Tigris" class="mw-redirect" title="Seleukeia am Tigris">Seleukeia am Tigris</a> gelegen, wurde arsakidische Hauptresidenz. Mithridates nahm als erster Arsakide den Titel <i><a href="Schah" title="Schah">šāhān šāh</a></i> („König der Könige“ bzw. „<a href="Gro%C3%9Fk%C3%B6nig" title="Großkönig">Großkönig</a>“) an. Unter dem erfolgreichen Partherkönig <a href="Mithridates_II._(Parthien)" title="Mithridates II. (Parthien)">Mithridates II.</a> wurde 115 v. Chr. die <a href="Seidenstra%C3%9Fe" title="Seidenstraße">Seidenstraße</a> „eröffnet“: Eine Delegation des <a href="Kaiserreich_China" title="Kaiserreich China">chinesischen</a> <a href="Kaiser" title="Kaiser">Kaisers</a> <a href="Han_Wudi" title="Han Wudi">Han Wudi</a> machte ihre Aufwartung. Wenig ist zu Ereignissen im Osten des Reiches bekannt; hier drangen die <a href="Yuezhi" title="Yuezhi">Yuezhi</a>, ein Nomadenvolk, ein, die das <a href="Griechisch-Baktrisches_K%C3%B6nigreich" title="Griechisch-Baktrisches Königreich">Griechisch-Baktrische Königreich</a> vernichteten und offensichtlich auch eine ernste Gefahr für das Partherreich darstellten. Zwei Könige, <a href="Phraates_II." title="Phraates II.">Phraates II.</a> und <a href="Artabanos_I." title="Artabanos I.">Artabanos I.</a>, verloren in dortigen Kämpfen ihr Leben.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zahlreiche mächtige Festungen (z. B. <a href="Durnali" title="Durnali">Durnali</a> oder <a href="Chilburj" title="Chilburj">Chilburj</a>) an der Nordostgrenze belegen das Bemühen, diese Region zu sichern.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bald nach dem ersten Zusammentreffen mit den Römern zu Beginn des 1. Jahrhunderts v. Chr. unter <a href="Lucius_Cornelius_Sulla_Felix" title="Lucius Cornelius Sulla Felix">Sulla</a> (<a href="Partherkriege#Die_römisch-parthischen_Kontakte_bis_zum_Feldzug_des_Crassus" title="Partherkriege">siehe hier</a>) und endgültig, als 64/63 v. Chr. die Reste des <a href="Seleukidenreich" title="Seleukidenreich">Seleukidenreichs</a> zur römischen Provinz <i><a href="Syria" title="Syria">Syria</a></i> umgewandelt wurden, wurde das Partherreich zum Rivalen <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">Roms</a> um die Macht im Osten, wobei es nicht zuletzt um Handelsinteressen ging. Zahlreiche militärische Auseinandersetzungen kennzeichneten fortan das Verhältnis der beiden Staaten, wobei die Parther zumeist die Angegriffenen waren. Am bekanntesten ist die römische Niederlage in der <a href="Schlacht_bei_Carrhae" title="Schlacht bei Carrhae">Schlacht bei Carrhae</a> 53 v. Chr., in der etwa 20.000 römische Soldaten ihr Leben verloren und 10.000 in parthische Gefangenschaft gerieten; weitere circa 10.000 Mann erreichten nur mit Mühe <a href="Syria" title="Syria">Syrien</a>. Anlass dieser Schlacht war der Bruch der 69 v. Chr. geschlossenen Verträge, die den <a href="Euphrat" title="Euphrat">Euphrat</a> als Grenzfluss festgelegt hatten, durch <a href="Marcus_Licinius_Crassus" title="Marcus Licinius Crassus">Crassus</a>, den römischen Statthalter Syriens. Crassus selbst kam bei diesem Feldzug ums Leben, außerdem verlor seine Armee ihre Legionsadler, was für Rom eine Demütigung darstellte. 40/39 v. Chr. drangen dann die Parther gemeinsam mit dem römischen General und Republikaner <a href="Quintus_Labienus" title="Quintus Labienus">Quintus Labienus</a> in Syrien und <a href="Kleinasien" title="Kleinasien">Kleinasien</a> ein, um die römischen Bürgerkriege auszunutzen, konnten aber bald darauf vertrieben werden. Der Partherfeldzug des <a href="Marcus_Antonius" title="Marcus Antonius">Marcus Antonius</a> im Jahr 36 v. Chr. scheiterte: Das unwirtliche Klima in den armenischen Bergen und die steten Angriffe seitens der Parther dezimierten die Streitkräfte des Antonius stark. Dies wird in der modernen Forschung als ein möglicher Faktor für die spätere Niederlage des Antonius gegen Octavian/Augustus angesehen.
</p><p>Ereignisse im Osten des Reiches sind weiterhin nur in sehr groben Umrissen zu erkennen. Im ersten Jahrhundert entstand unter <a href="Gondophares" title="Gondophares">Gondophares</a> (etwa 20–50 n. Chr.) im heutigen <a href="Sistan" title="Sistan">Sistan</a> und <a href="Pakistan" title="Pakistan">Pakistan</a> das <a href="Indo-Parthisches_K%C3%B6nigreich" title="Indo-Parthisches Königreich">Indo-Parthische Königreich</a>. Gondophares mag ein Partherfürst gewesen sein, der sich unabhängig machte.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Unter <a href="Augustus" title="Augustus">Augustus</a> erkannten 20 v. Chr. die Römer den Euphrat mit der Stadt <a href="Dura_Europos" title="Dura Europos">Dura Europos</a> erneut als Grenze an; die Parther gaben den Römern die erbeuteten Feldzeichen zurück, was die augusteische Propaganda ausgiebig feierte und als Triumph überhöhte. Weitere <a href="Partherkriege" title="Partherkriege">Partherkriege</a> fanden unter den Kaisern <a href="Nero" title="Nero">Nero</a> (in Bezug auf Armenien: 54–63; der Konflikt hatte sich bereits unter <a href="Claudius" title="Claudius">Claudius</a> abgezeichnet), <a href="Trajan" title="Trajan">Trajan</a> (siegreicher Partherfeldzug 114–117), <a href="Mark_Aurel" title="Mark Aurel">Mark Aurel</a> bzw. <a href="Lucius_Verus" title="Lucius Verus">Lucius Verus</a> (161–166), <a href="Septimius_Severus" title="Septimius Severus">Septimius Severus</a> (195 und 197/198) und <a href="Caracalla" title="Caracalla">Caracalla</a> (216–18; der Krieg wurde erst nach seinem Tod unter <a href="Macrinus" title="Macrinus">Macrinus</a> beendet) statt.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dabei scheinen die Parther lediglich 161 überraschend angegriffen zu haben – und selbst dies ist in der Forschung jüngst bezweifelt worden, da es Hinweise darauf gibt, dass die Römer bereits seit 158 starke Truppenverbände in den Orient verlegt hatten und die Arsakiden möglicherweise nur einem römischen Angriff zuvorkommen wollten.
</p><p>Besonders der Partherkrieg Trajans war offenbar auf Eroberung größerer Teile des Partherreiches angelegt gewesen, was freilich keinen Erfolg hatte, da die Kapazitäten Roms bereits an ihre Grenzen stießen. Als die anfangs überrumpelten Arsakiden zum Gegenangriff übergingen, musste sich Trajan zurückziehen. Sein Nachfolger <a href="Hadrian_(Kaiser)" title="Hadrian (Kaiser)">Hadrian</a> gab denn auch folgerichtig den Großteil der Eroberungen wieder auf und bemühte sich um eine Normalisierung der Beziehungen zum Partherreich, dessen Herrscher die Römer nun offenbar den Titel <i>rex regum</i> („König der Könige“) zugestanden. Die letzte römisch-parthische Auseinandersetzung endete 218 mit einem arsakidischen Erfolg; Kaiser <a href="Macrinus" title="Macrinus">Macrinus</a> musste den Frieden nach einer verlorenen Schlacht mit hohen Zahlungen erkaufen.
</p><p>Bei diesen Partherkriegen zeigte sich oft dasselbe Schema: Falls die Offensive (wie vermutlich 161) von den Arsakiden ausging, folgte einem parthischen Vorstoß, teils bis tief nach Syrien und <a href="Armenien" title="Armenien">Armenien</a> hinein, nach Zusammenziehung entsprechend schlagkräftiger Verstärkungen (<i>vexillationes</i>) eine römische Gegenoffensive in Armenien und Mesopotamien. Auch wenn die Aggression von Rom ausging (wie 113, 197 oder 217), zielte man auf diese Gebiete. Diese römischen Vorstöße waren zunächst meist erfolgreich, und die Hauptstadt <a href="Ktesiphon" class="mw-redirect" title="Ktesiphon">Ktesiphon</a> wurde mehrfach geplündert (in parthischer Zeit dreimal: 116, 165 und Ende 197/Anfang 198). Doch gelang es den Römern nie, die Eroberungen auch zu behaupten, ein baldiger Rückzug stellte die Ausgangssituation wieder her. Griffen die Römer an, konnten die Parther oft erst nach einer Weile zurückschlagen, da sie über kein stehendes Heer verfügten und erst Adelsaufgebote im iranischen Hochland zusammenziehen mussten. Dabei erwies es sich, dass sich das Partherreich, obwohl es im Inneren oft von Bürgerkriegen heimgesucht wurde, gegen Invasoren doch recht erfolgreich zur Wehr setzen konnte, womöglich gerade aufgrund des dezentralen Aufbaus des Reiches (siehe unten).
</p><p>Die <a href="Euphrat" title="Euphrat">Euphratgrenze</a> erwies sich angesichts der zahlreichen Kriege als erstaunlich dauerhaft und bestand bis zum Ende des Partherreiches im Wesentlichen unverändert fort – allerdings fügte <a href="Septimius_Severus" title="Septimius Severus">Septimius Severus</a> Gebiete in Nordmesopotamien, die wohl bereits seit <a href="Lucius_Verus" title="Lucius Verus">Lucius Verus</a> unter römischem Einfluss standen, als Provinzen dem Römischen Reich hinzu. In den folgenden vier Jahrhunderten strebten die Arsakiden und ihre Nachfolger, die Sassaniden, immer wieder nach der Wiederherstellung der Euphratgrenze. Im Norden waren die Verhältnisse noch instabiler: Obwohl es unter Nero im Jahre 63 zu einem Kompromiss in Hinblick auf Armenien gekommen war (den armenischen König bestimmten die Parther, formal eingesetzt wurde er aber vom Kaiser), blieb das Land noch über Jahrhunderte umstritten; dies sollte sich auch später unter den <a href="Sassanidenreich" title="Sassanidenreich">Sassaniden</a> nicht ändern, da das Land von großer strategischer Bedeutung war.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Niedergang_und_Ende">Niedergang und Ende</h3></div>
<p>Im 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. wurde das Partherreich durch mehrere <a href="B%C3%BCrgerkrieg" title="Bürgerkrieg">Bürgerkriege</a> erschüttert. Auch im Kampf mit dem alten Rivalen Rom musste das Reich Niederlagen hinnehmen, konnte sich im von Kaiser <a href="Caracalla" title="Caracalla">Caracalla</a> losgetretenen Krieg mit dem westlichen Nachbarn 218 aber letztendlich erfolgreich behaupten und erhielt von Rom hohe Entschädigungen. Doch auch die Abwehrkämpfe gegen die Steppenvölker (<a href="Saken" title="Saken">Saken</a>, <a href="Kuschana" title="Kuschana">Kuschana</a>) an der Nordostgrenze stellten eine ständige Belastung für das Reich dar, dessen König nur über relativ geringe Einnahmemöglichkeiten – wie etwa Zölle – verfügte.
</p><p>In der <a href="Persis" title="Persis">Persis</a> begann zu Beginn des 3. Jahrhunderts n. Chr. eine Revolte unter dem lokalen <a href="Kleink%C3%B6nig" title="Kleinkönig">Kleinkönig</a> <a href="Ardaschir_I." title="Ardaschir I.">Ardaschir I.</a>, Sohn des <a href="Papak" title="Papak">Papak</a>, der seit etwa 213 Feldzüge in die benachbarten Regionen unternahm. Dabei profitierte er von einem jahrelangen Bruderkrieg zwischen zwei Arsakiden. Ardaschir konnte schließlich 224 den parthischen <a href="K%C3%B6nig" title="König">König</a> <a href="Artabanos_IV." title="Artabanos IV.">Artabanos IV.</a> (nach älterer Zählung Artabanos V.) in einer Schlacht besiegen und töten. Er selbst wurde 226, nach der Eroberung von <a href="Ktesiphon" class="mw-redirect" title="Ktesiphon">Ktesiphon</a>, wo sich ein anderer Arsakide noch zwei Jahre hatte halten können, zum König der Könige gekrönt. Er begründete so die <a href="Dynastie" title="Dynastie">Dynastie</a> der <a href="Sassaniden" class="mw-redirect" title="Sassaniden">Sassaniden</a>, deren <i>Neupersisches Reich</i> bis ins 7. Jahrhundert fortbestand und erst im Zuge der <a href="Islamische_Expansion" title="Islamische Expansion">islamischen Expansion</a> am Ende der <a href="Sp%C3%A4tantike" title="Spätantike">Spätantike</a> unterging. Dabei ergaben sich zahlreiche Kontinuitäten in Bezug auf Staatsaufbau und Gesellschaft, und viele parthische Adelsgeschlechter konnten sich mit den Sassaniden arrangieren und auf diese Weise Macht und Einfluss sichern. Offenbar konnten sie ihre „parthische“ Identität mitsamt <a href="Parthische_Sprache" title="Parthische Sprache">ihrer Sprache</a> bis ins Mittelalter hinein bewahren.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die neuere Forschung versteht die Begründung des Sassanidenreiches also eher als Dynastiewechsel. In <a href="Armenien" title="Armenien">Armenien</a> konnten sich die <a href="Arsakiden_(Armenien)" title="Arsakiden (Armenien)">armenischen Arsakiden</a> noch etwa 200 Jahre lang (bis 428) auf dem Thron halten, bevor die Sassaniden den größten Teil des Landes ihrer direkten Herrschaft unterstellten (sogenanntes <a href="Persarmenien" title="Persarmenien">Persarmenien</a>).
</p>
<p>Das Partherreich war kulturell fruchtbar und stellte, wie anschließend das <a href="Sassanidenreich" title="Sassanidenreich">Sassanidenreich</a>, das Bindeglied zwischen der griechisch-römischen Welt, Mittelasien und China dar – auch wenn viele Details aufgrund der schlechten Überlieferungslage unklar bleiben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Militärwesen_und_staatlicher_Aufbau"><span id="Milit.C3.A4rwesen_und_staatlicher_Aufbau"></span>Militärwesen und staatlicher Aufbau</h2></div>
<p>Die militärische Macht der Parther lag im massiven Einsatz <a href="Berittenes_Bogenschie%C3%9Fen" title="Berittenes Bogenschießen">berittener Bogenschützen</a> (siehe auch <a href="Parthisches_Man%C3%B6ver" title="Parthisches Manöver">Parthisches Manöver</a>) und in ihrer schweren <a href="Kavallerie" title="Kavallerie">Kavallerie</a>, den <a href="Kataphrakt" title="Kataphrakt">Kataphraktoi</a> und <a href="Clibanarius" title="Clibanarius">Klibanophoroi</a>, begründet. Allerdings sind keine detaillierten Berichte über das parthische Militärwesen erhalten. Bei <a href="Schlacht_bei_Carrhae" title="Schlacht bei Carrhae">Carrhae</a> sollen 10.000 Reiter auf parthischer Seite gekämpft haben (hinzu kamen zahlreiche Fußsoldaten). Gegen <a href="Marcus_Antonius" title="Marcus Antonius">Marcus Antonius</a> sollen gar 50.000 Reiter gekämpft haben, was womöglich die Maximalstärke darstellte.
</p><p>Innenpolitisch war das Partherreich ein Feudalstaat, in dem sich dynastische Unterfürstentümer (z. B. <a href="Armenien" title="Armenien">Armenien</a>, <a href="Charakene" title="Charakene">Charakene</a>, <a href="Elymais" title="Elymais">Elymais</a>, <a href="Atropatene" title="Atropatene">Atropatene</a> Media) herausbildeten. Die Zentralregierung war offenbar nur recht schwach ausgeprägt (trotz eines Königsrats), und die Macht der großen Adelshäuser war beträchtlich, sogar am Hofe des Königs; die ewigen Kämpfe zwischen König und Adel mögen auch mit ein Grund für den letztendlichen Niedergang des Partherreiches gewesen sein. Allerdings ist die Frage nach dem Aufbau des parthischen Staates und der Beziehung zwischen <a href="Gro%C3%9Fk%C3%B6nig" title="Großkönig">Großkönig</a> und Adel Gegenstand von Forschungsdiskussionen; vieles ist bislang noch ungeklärt.
</p><p>Kulturell und religiös zeigten die Parther eine große Toleranz, auch wenn die Könige eine besondere Nähe zum <a href="Zoroastrismus" title="Zoroastrismus">Zoroastrismus</a> zeigten, und waren vor allem der <a href="Hellenismus" title="Hellenismus">hellenistischen Kultur</a> gegenüber sehr aufgeschlossen. Westlicher Einfluss zeigt sich auf vielen Gebieten, und es wurden lange Zeit Münzen mit griechischer Legende geprägt; ebenso diente Griechisch wohl auch mit als Verwaltungssprache. Allerdings wurde nach der Zeitenwende wohl wieder stärker das iranische Element betont – vielleicht in bewusster Abgrenzung zu den Römern. Die parthischen Könige nahmen teils die achaimenidische Titulatur <i>Großkönig</i> und <i>König der Könige</i> auf – womöglich steckte dahinter auch ein politisches, vielleicht sogar nationales Konzept.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Religion">Religion</h2></div>
<p>Wegen der unzureichenden Quellenlage ist es schwierig, ein einheitliches Bild zur Religion im Partherreich zu gewinnen.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das religiöse Leben an archäologisch ausreichend untersuchten Orten, vor allem in <a href="Dura_Europos" title="Dura Europos">Dura Europos</a> oder <a href="Hatra" title="Hatra">Hatra</a>, ist vergleichsweise gut bekannt. Doch lagen diese Orte an der Peripherie des Reiches, wo alte, lokale Traditionen ununterbrochen weiterlebten.
</p><p>Primär- aber auch umfangreichere Sekundärquellen zur Religion der eigentlichen Parther fehlen dagegen weitestgehend. Es gibt Hinweise, dass der iranische <a href="Zoroastrismus" title="Zoroastrismus">Zoroastrismus</a> eine bedeutende Rolle spielte. Skythische Elemente, wie in der Verehrung der Tabiti (<a href="Hestia" title="Hestia">Hestia</a>), sind auch belegt. Daneben wurde aber auch zahlreichen lokalen Gottheiten gehuldigt. Von <a href="Isidoros_von_Charax" title="Isidoros von Charax">Isidoros von Charax</a><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> erfährt man, dass in Asaak, wo Arsakes I. sich hatte krönen lassen, das ewige Feuer gehütet wurde.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Heilige, ständig brennende Flammen sind ein Merkmal des Zoroastrismus. Das Feuer wird im Zusammenhang mit der Erhebung von <a href="Arsakes_I." title="Arsakes I.">Arsakes I.</a> zum König genannt. Ein ewiges Feuer in Verbindung mit dem Königtum scheint eine zentrale Rolle am Königshof gespielt zu haben. Weitere Quellen deuten an, dass die Ahnenverehrung eine wichtige Rolle spielte. <a href="Flavius_Josephus" title="Flavius Josephus">Flavius Josephus</a> nennt die Verehrung der <i>väterlichen Götter.</i> Mit diesen Elementen (Feuerverehrung und Ahnenkult) steht die Religion in einer Tradition mit der des <a href="Ach%C3%A4menidenreich" title="Achämenidenreich">Achämenidenreiches</a> und dem folgenden <a href="Sassanidenreich" title="Sassanidenreich">Sassanidenreich</a>.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eng verbunden mit der Frage des Zoroastrismus sind die Bestattungssitten. Im Zoroastrismus werden vor allem <a href="Himmelsbestattung" title="Himmelsbestattung">Himmelsbestattungen</a> praktiziert. Das heißt, Leichen wurden nicht begraben oder verbrannt, sondern in Türmen niedergelegt und der Natur überlassen. Im Gegensatz dazu ist aus schriftlichen Quellen bekannt, dass sich in <a href="Nisa_(Parther)" title="Nisa (Parther)">Nisa</a> die Königsgrüfte befunden haben sollen. Dabei dürfte es sich um Körperbestattungen gehandelt haben, obwohl dies nicht explizit gesagt wird.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Himmelsbestattungen sind ansonsten nicht mit Sicherheit bezeugt. Nekropolen bei Dura Europos, Susa oder Uruk enthielten zahlreiche Körperbestattung in Tonsärgen, oftmals mit reichen Beigaben (Keramik, Schmuck).
</p><p>In der Ikonographie der offiziellen Quellen, hier sind vor allem die Münzen zu nennen, folgen die Parther weitestgehend hellenistischen Traditionen. Iranische Elemente, wie sie dann stark unter den Sassaniden begegnen, sind so gut wie nicht bezeugt.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es bleibt unklar, inwieweit die hellenistischen Gottheiten mit parthischen Gottheiten identifiziert wurden. Auf einer <a href="Statue_des_Herakles_aus_Seleukia" class="mw-redirect" title="Statue des Herakles aus Seleukia">Statue des Herakles aus Seleukia</a> werden <a href="Herakles" title="Herakles">Herakles</a> mit <a href="Verethragna" title="Verethragna">Verethragna</a> und <a href="Apollon" title="Apollon">Apollon</a> mit Tir identifiziert. Die Frage muss offen bleiben, ob man hinter allen Darstellungen hellenistischer Gottheiten iranische Gottheiten vermuten kann.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Insgesamt haben die Parther in Teilen ihres Reiches alte Traditionen weiterleben lassen. Es gab keine Mission parthischen Glaubens. In Dura Europos sind vor allem syrische Gottheiten weiter verehrt worden. In <a href="Susa_(Persien)" title="Susa (Persien)">Susa</a> blieb <a href="Nanaja" title="Nanaja">Nanaja</a> die Hauptgöttin. Aus verschiedenen Quellen, wie dem <a href="Talmud" title="Talmud">Talmud</a>, ist bekannt, dass das Judentum eine bedeutende Rolle im Reich spielte.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wirtschaft">Wirtschaft</h2></div>
<p>Die wirtschaftliche Grundlage in weiten Teilen des Partherreiches war der Ackerbau, während das Nomadentum und die Viehwirtschaft in vielen Teilen des Reiches, vor allem dort, wo der Boden nicht für Ackerbau geeignet war, eine wichtige Rolle spielten. Neben den seit langem in den Gebieten des Reiches angebauten Getreiden taucht <a href="Reis" title="Reis">Reis</a> zum ersten Mal in größerem Umfang auf. Auch der Weinanbau ist gut belegt. Im Persischen Golf spielte die Perlenfischerei eine wichtige Rolle. Hier wurde auch <a href="Baumwolle" title="Baumwolle">Baumwolle</a> angebaut. Vor allem in Babylonien lässt sich im ersten Jahrhundert n. Chr. eine hohe Anzahl von Dörfern und kleineren Städten belegen, die weder vorher noch nachher übertroffen wurde und einen breiten Wohlstand unter parthischer Herrschaft bezeugen.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das dort schon seit langem bestehende Netz von Bewässerungskanälen wurde beibehalten und gewartet. Neben der Landwirtschaft spielte der Handel eine wichtige Rolle. In der Regierungszeit von Mithridates II. entstanden um 120 v. Chr. die ersten offiziellen Kontakte zu China. Dieses Ereignis gilt als <i>Eröffnung</i> der <a href="Seidenstra%C3%9Fe" title="Seidenstraße">Seidenstraße</a>.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weitere wichtige Handelsrouten im Rahmen des <a href="Indienhandel" title="Indienhandel">Indienhandels</a> verliefen über den Persischen Golf nach Indien. <a href="Charax_Spasinu" title="Charax Spasinu">Charax Spasinu</a> galt als wichtige Hafenstadt zwischen Indien und der Mittelmeerwelt.
</p><p>Die <a href="Parthische_W%C3%A4hrung" title="Parthische Währung">Parthische Währung</a> beruhte auf dem Attischen Münzfuß. Es gab nur Bronze- und Silberprägungen. Diverse Vasallenstaaten, wie Charakene oder Elymais, hatten eigene Münzprägungen. Vor allem im zweiten Jahrhundert verschlechterte sich der Silbergehalt parthischer Prägungen, in den Vasallenstaaten früher als bei den eigentlichen parthischen Emissionen. Dies führte dazu, dass parthische Münzen nur noch lokal genutzt wurden.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
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<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kunst_und_Architektur">Kunst und Architektur</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Parthische_Kunst" title="Parthische Kunst">Parthische Kunst</a></i></div>
<p>Es bereitet Schwierigkeiten die Kunst des Partherreiches genau einzugrenzen. Vor allem konnte die Hauptstadt Ktesiphon bisher archäologisch nicht sicher lokalisiert werden. Die Kunst des Hofes ist damit nicht fassbar. <a href="Michael_Rostovtzeff" title="Michael Rostovtzeff">Michael Rostovtzeff</a> publizierte 1935 einen einflussreichen Aufsatz,<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in dem er das Kunstschaffen diverser syrischer Städte als Ausdruck parthischer Kunst ansah. Typisch für dieses Kunstschaffen ist vor allem eine strenge Frontalität in Malerei und Skulptur. Spätere Untersuchungen wiesen allerdings darauf hin, dass viele der besprochenen Kunstwerke, z. B. solche aus <a href="Palmyra" title="Palmyra">Palmyra</a>, aber auch aus Dura Europos unter römischer Herrschaft entstanden sind. Die Kunst dieser Orte stammt darüber hinaus auch eher von der Peripherie des Reiches und nicht vom Zentrum.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein weiteres Problem bei der zeitgenössischen Rezeption, was als parthische Kunst bezeichnet werden kann und deren Bewertung, ist der starke Einfluss, klassischer, griechischer Kunst auf den modernen Betrachter. Die Kunst der Parther wurde lange Zeit als eine Kunst des Verfalls und der <a href="Dekadenz" title="Dekadenz">Dekadenz</a> abgetan, da die ältere Forschung die griechische Kunst der Klassik als Vorbild nahm. Erst in letzter Zeit wird vermehrt die Eigenständigkeit und Originalität der parthischen Kunst erkannt.
</p><p>Die parthische Kunst der vorchristlichen Jahrhunderte war stark von der hellenistischen beeinflusst. In Nisa, der ersten parthischen Königsstadt, fanden sich griechische Marmorskulpturen, <a href="Rhyton" title="Rhyton">Rhyta</a> mit Szenen aus der <a href="Griechische_Mythologie" title="Griechische Mythologie">griechischen Mythologie</a> und griechischer Bauschmuck. Auch die Münzen dieser Zeit, wenn auch stilistisch etwas unbeholfen, orientieren sich an griechischen Vorbildern. Die Münzen von Mithridates I., der große Teile des seleukidischen Reiches eroberte, sind stilistisch kaum von denen hellenistischer Herrscher zu unterscheiden. Im Gegensatz etwa zu den <a href="Sassaniden" class="mw-redirect" title="Sassaniden">Sassaniden</a> prägten die Parther aber nur Silber- und Kupfermünzen.
</p><p>Ab der Zeitwende lässt sich jedoch ein spezifisch parthischer Stil beobachten (wobei Werke im griechischen Stil wohl noch bis an das Ende der parthischen Periode nebenher produziert wurden). Vor allem im Flachbild, wie der Malerei und dem Flachrelief, aber auch in der Plastik ist ein deutlicher Trend zu beobachten, Figuren ausschließlich frontal darzustellen. Die Parther lösten sich in dieser Zeit also von dem griechischen Stil und entwickelten einen eigenen Stil, der zwar griechische Wurzeln hatte, aber trotz allem orientalisch ist. Die Frontaldarstellung im Flachbild ist so gut wie nicht von der orientalischen Kunst bekannt, war aber eine von vielen Darstellungsmöglichkeiten der hellenistischen Kunst. Sie wurde jetzt zum beherrschenden <a href="Stilelement" title="Stilelement">Stilelement</a>. Die dargestellten Figuren sind ganz auf den Betrachter bezogen und selbst in erzählenden Darstellungen scheint es kaum eine Interaktion zwischen den einzelnen Figuren zu geben. Räumlichkeit und Perspektive werden reduziert. Die Figuren stehen meist nicht einmal auf einer Standfläche, sondern scheinen frei im Raum zu schweben. Auch die Plastik ist stark frontal orientiert. Die Figuren erscheinen statisch, wobei sie aber auch verklärt und transzendent wirken. Ein besonderer Zug der Plastik ist die Liebe zur Einzelheit. Waffen, Schmuck und selbst Stoffmuster sind detailliert wiedergegeben.
</p><p>Parthische Kunst ist nicht nur aus dem Partherreich bekannt, sondern auch aus angrenzenden Gebieten wie Syrien. Auf dem Gebiet des Partherreiches verschwand sie mit der Ankunft der Sassaniden. Ihre strenge Frontalität und <a href="Transzendenz" title="Transzendenz">Transzendenz</a> sollten einen bedeutenden Einfluss auf die <a href="Byzantinisches_Reich" title="Byzantinisches Reich">byzantinische</a> und die Kunst des <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">Mittelalters</a> haben.
</p><p>In der Architektur kommt es zur Verfremdung griechischer Bauformen. Eine besondere Neuerung ist der <a href="Iwan_(Architektur)" title="Iwan (Architektur)">Iwan</a>, bei dem es sich um eine gewölbte, zu einer Seite hin offene Halle handelte. Der Iwan sollte von den Sassaniden perfektioniert werden und auch in der islamischen Architektur eine besondere Rolle spielen.
</p><p>Zahlreiche Beispiele parthischer Militärarchitektur sind erhalten. Vor allem im Nordosten des Reiches, an der Grenze zu Zentralasien, wurden bedeutende Festungsanlagen errichtet, zweifellos um die wiederkehrenden Angriffe der aus dem Nordosten kommenden Nomaden abzuwehren. Zwei Traditionen im Bau von Festungsanlagen können beobachtet werden: Im Westen des Reiches, in Mesopotamien, griff man stark auf ältere Traditionen zurück, die hier über Jahrtausende entwickelt worden waren; im Osten des Reiches orientierte man sich dagegen an verschiedenen, anderen Traditionen Zentralasiens. Befestigungsanlagen in Zentralasien haben meist einen quadratischen oder einen rechteckigen Grundriss. Typisch sind Lehmziegelmauern, deren Außenseiten eng einander liegende Türme aufweisen. Die Ecktürme sind in der Regel besonders massiv. Die Tore sind nach verschiedenen Mustern erbaut. Es gibt einfache Eingänge, aber auch schleusenartige Konstruktionen. Stadtanlagen weisen oft ein vielschichtiges Verteidigungssystem auf mit einer stark befestigten Zitadelle. Die <a href="Gro%C3%9Fe_Mauer_von_Gorgan" title="Große Mauer von Gorgan">Große Mauer von Gorgan</a> ist ein vielschichtiges Verteidigungssystem mit diversen kleineren und größeren Befestigungsanlagen. Das System wird oftmals als die <i>Mauer von Alexander dem Großen</i> beschrieben, obwohl es keine Belege dafür gibt, dass es auf diesen Herrscher zurückgeht. Die Stadt <a href="Hatra" title="Hatra">Hatra</a> im Westen des Reiches wurde von einer runden Mauer mit vier Steintoren geschützt. Um die Stadt herum befanden sich diverse kleinere Festungen, die jeder Angreifer passieren musste.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Quellen">Quellen</h2></div>
<p>Die <a href="Quellenlage" class="mw-redirect" title="Quellenlage">Quellenlage</a> bezüglich der Parther ist nicht besonders ergiebig, zumal nur wenige „indigene“ Quellen (wie Inschriften, Pergament- und Papyrusfunde) vorhanden sind und man daher in der Regel auf westliche (sprich den Parthern meistens feindlich gesinnte) Autoren angewiesen ist (siehe dazu <a href="Partherkriege#Quellen" title="Partherkriege">Partherkriege#Quellen</a>).<sup id="cite_ref-Rez.Hartmann_22-0" class="reference"><a href="#cite_note-Rez.Hartmann-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wichtige Quellen stellen beispielsweise <a href="Pompeius_Trogus" title="Pompeius Trogus">Pompeius Trogus</a> (dessen Werk nur in Exzerpten bei <a href="Junianus_Justinus" class="mw-redirect" title="Junianus Justinus">Junianus Justinus</a> erhalten ist), <a href="Tacitus" title="Tacitus">Tacitus</a> (vor allem dessen <i><a href="Annales_(Tacitus)" title="Annales (Tacitus)">Annalen</a></i>), <a href="Strabon" title="Strabon">Strabon</a> und <a href="Cassius_Dio" title="Cassius Dio">Cassius Dio</a> dar. <a href="Plutarch" title="Plutarch">Plutarch</a> geht in einigen seiner Biographien auf die Parther ein und schildert sie sehr negativ als <a href="Barbar" title="Barbar">Barbaren</a>, die man unterwerfen müsse.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hinzu kommen Inschriften, Münzfunde (die von besonderer Bedeutung sind) sowie unter anderem chinesische Quellen (wie <a href="Sima_Qian" title="Sima Qian">Sima Qian</a>). Einige Quellen, wie die <i><a href="Parthika" title="Parthika">Parthika</a></i> (Parthergeschichte) des <a href="Apollodor_von_Artemita" title="Apollodor von Artemita">Apollodor von Artemita</a> und des <a href="Asinius_Quadratus" title="Asinius Quadratus">Asinius Quadratus</a>, sind bis auf einige wenige Zitate bei anderen Autoren vollständig verloren gegangen.
</p><p>Im Hinblick auf die <a href="Liste_der_Herrscher_des_Partherreiches" title="Liste der Herrscher des Partherreiches">Herrscherchronologie</a>, die sich speziell für die Frühzeit des Reiches in erster Linie auf die Auswertung der Münzprägungen stützt, ergeben sich einige Probleme, da die Partherkönige in der Regel nur den allgemein gebräuchlichen Thronnamen <i><a href="Arsakes" title="Arsakes">Arsakes</a></i> auf ihre Münzen prägen ließen und nicht ihren individuellen Namen, dies war erst später regelmäßiger der Fall.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Knapp stellt <i>Parthia.com</i> die wichtigsten Quellen dar.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Relativ ausführliche Darstellungen der Quellenlage finden sich bei <a href="Klaus_Schippmann" title="Klaus Schippmann">Klaus Schippmann</a><sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sowie in <a href="Josef_Wieseh%C3%B6fer" title="Josef Wiesehöfer">Josef Wiesehöfer</a> (Hrsg.): <i>Das Partherreich und seine Zeugnisse / The Arsacid Empire: Sources an Documentation.</i> Steiner, Stuttgart 1998, ISBN 3-515-07331-0.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die zuvor nur verstreut edierten griechischen, lateinischen, parthischen, akkadischen, aramäischen, syrischen, armenischen, arabischen und chinesischen Quellen sind erstmals 2010 durch eine dreibändige Quellenedition einschließlich Übersetzung vollständig gesammelt worden. Auf über 1500 Seiten finden sich nahezu alle Quellen, abgesehen von indischen, mittel- sowie neupersischen Quellen. Archäologische Zeugnisse wie die Felsreliefs der Parther sind allerdings nicht vollständig berücksichtigt worden:<sup id="cite_ref-Rez.Hartmann_22-1" class="reference"><a href="#cite_note-Rez.Hartmann-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li><a href="Ursula_Hackl" title="Ursula Hackl">Ursula Hackl</a>, <a href="Bruno_Jacobs" title="Bruno Jacobs">Bruno Jacobs</a>, Dieter Weber (Hrsg.): <i>Quellen zur Geschichte des Partherreiches. Textsammlung mit Übersetzungen und Kommentaren.</i> 3 Bände. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2010.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Liste_der_Herrscher_des_Partherreiches" title="Liste der Herrscher des Partherreiches">Liste der Herrscher des Partherreiches</a></li>
<li><a href="Partherkriege" title="Partherkriege">Partherkriege</a></li>
<li><a href="Perserreich" title="Perserreich">Perserreich</a></li>
<li><a href="Seleukia-Ktesiphon" class="mw-redirect" title="Seleukia-Ktesiphon">Seleukia-Ktesiphon</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<p>Eine recht umfassende <a href="Bibliographie" class="mw-redirect" title="Bibliographie">Bibliographie</a> von über 3454 Schriften zum Partherreich findet sich bei <i>Parthia.com</i>.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li><a href="Henning_B%C3%B6rm" title="Henning Börm">Henning Börm</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.academia.edu/6630589/Kontinuit%C3%A4t_im_Wandel_Begr%C3%BCndungsmuster_und_Handlungsspielr%C3%A4ume_der_iranischen_Monarchie_in_arsakidischer_und_sasanidischer_Zeit_in_S._Rebenich_ed._Monarchische_Herrschaft_im_Altertum_Berlin_Oldenbourg_2017_pp._545ff">Kontinuität im Wandel. Begründungsmuster und Handlungsspielräume der iranischen Monarchie in arsakidischer und sasanidischer Zeit.</a></i> In: <a href="Stefan_Rebenich" title="Stefan Rebenich">Stefan Rebenich</a> (Hrsg.): <i>Monarchische Herrschaft im Altertum</i>. Oldenbourg, München 2017, S. 545–564.</li>
<li>Malcolm A. R. Colledge: <i>The Parthians</i>. Praeger, London 1967.</li>
<li>John Curtis (Hrsg.): <i>Mesopotamia and Iran in the Parthian and Sasanian Periods.</i> London 2000.</li>
<li>Vesta Sarkhosh Curtis, Sarah Stewart (Hrsg.): <i>The Age of the Parthians</i>. I.B. Tauris, London 2007.</li>
<li>Uwe Ellerbrock, Sylvia Winkelmann: <i>Die Parther. Die vergessene Großmacht.</i> Überarbeitete Neuauflage. Philipp von Zabern, Mainz 2015, ISBN 978-3-8053-4828-7 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/fc/article/view/36357/30016">fachwissenschaftliche Rezensionen der 2. Auflage von M. Wissemann</a>; die 1. Aufl. hat ganz erhebliche Mängel und wurde vom Markt genommen, vgl. die <a rel="nofollow" class="external text" href="http://s145739614.online.de/fera/ausgabe19/Kettenhofen.pdf">fachwissenschaftliche Rezension von Erich Kettenhofen</a>).
<ul><li>Uwe Ellerbrock: <i>The Parthians. The Forgotten Empire.</i> Routledge (Tylor & Francis Group), 2021, ISBN 978-0-367-47309-9. Vgl. dazu das <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.academia.edu/67989226/Nikolaus_Overtoom_reviewing_Uwe_Ellerbrock_The_Parthians_The_Forgotten_Empire_pgs_48_50_"><i>Review</i> von Nikolaus Overtoom</a>.</li></ul></li>
<li><a href="David_Engels" title="David Engels">David Engels</a>: <i>Cicéron comme proconsul en Cilicie et la guerre contre les Parthes.</i> In: <i>Revue Belge de Philologie et d’Histoire.</i> Band 86, 2008, S. 23–45.</li>
<li>Jérôme Gaslain: <i>Le bachlik d’Arsace I<sup>er</sup> ou la représentation du nomade-roi.</i> In: <i>Bulletin of Parthian and Mixed Oriental Studies.</i> Band 1, 2005, S. 9–30.</li>
<li><a href="Stefan_R._Hauser" title="Stefan R. Hauser">Stefan R. Hauser</a>: <i>Die ewigen Nomaden? Bemerkungen zu Herkunft, Militär, Staatsaufbau und nomadischen Traditionen der Arsakiden.</i> In: Burkhard Meißner u. a. (Hrsg.): <i>Krieg, Gesellschaft, Institutionen</i>. Akademie-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-05-004097-1, S. 163–208 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.academia.edu/2523061/Die_ewigen_Nomaden_Bemerkungen_zu_Herkunft_Militar_Staatsaufbau_und_nomadischen_Traditionen_der_Arsakiden">(online)</a></li>
<li>Stefan R. Hauser: <i>Was there no paid standing army? A fresh look on military and political institutions in the Arsacid Empire.</i> In: Markus Mode, Jürgen Tubach (Hrsg.): <i>Arms and Armour as Indicators of Cultural Transfer. The Steppes and the Ancient World from Hellenistic Times to the Early Middle Ages.</i> Reichert, Wiesbaden 2006, ISBN 3-89500-529-0, S. 295–319 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.academia.edu/2523094/Was_there_no_paid_standing_army_A_fresh_look_on_military_and_political_institutions_in_the_Arsacid_Empire">(online)</a></li>
<li>Stefan R. Hauser: <i>The Arsacid (Parthian) Empire.</i> In: Daniel T. Potts (Hrsg.): <i>A Companion to the Archaeology of the Ancient Near East.</i> Oxford 2012, S. 1001–1020.</li>
<li>Stefan R. Hauser: <i>Münzen, Medien und der Aufbau des Arsakidenreiches.</i> In: Carsten Binder, Henning Börm, <a href="Andreas_Luther" title="Andreas Luther">Andreas Luther</a> (Hrsg.): <i>Diwan.</i> Wellem, Duisburg 2016, S. 433–492.</li>
<li>Irene Huber, <a href="Udo_Hartmann" title="Udo Hartmann">Udo Hartmann</a>: <i>„Denn ihrem Diktat vermochte der König nicht zu widersprechen …“ Die Position der Frauen am Hof der Arsakiden.</i> In: Antonio Panaino, Andrea Piras (Hrsg.): <i>Proceedings of the 5th Conference of the Societas Iranologica Europæa.</i> Band 1: <i>Ancient and Middle Iranian studies</i>. Mimesis, Mailand 2006, S. 485–517.</li>
<li>Margarete Karras-Klapproth: <i>Prosopographische Studien zur Geschichte des Partherreiches auf der Grundlage antiker literarischer Überlieferung</i>. Habelt, Bonn 1988, ISBN 3-7749-2367-1.</li>
<li>Charlotte Lerouge: <i>L’image des Parthes dans le monde gréco-romain. Du début du Ier siècle av. J.-C. jusqu’à la fin du Haut-Empire romain</i> (= <i><a href="Oriens_et_Occidens" title="Oriens et Occidens">Oriens et Occidens</a>.</i> Band 17). Franz Steiner, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-515-08530-4.</li>
<li>Marek Jan Olbrycht: <i>Parthia et ulteriores gentes. Die politischen Beziehungen zwischen dem arsakidischen Iran und den Nomaden der eurasischen Steppen (Quellen und Forschungen zur Antiken Welt, Bd. 30).</i> Tuduv, München 1998, ISBN 3-88073-563-8.</li>
<li>Marek Jan Olbrycht: <i>Das Arsakidenreich zwischen der mediterranen Welt und Innerasien. Bemerkungen zur politischen Strategie der Arsakiden von Vologases I. bis zum Herrschaftsantritt des Vologases III. (50-147 n.Chr.).</i> In: Edward Dabrowa (Hrsg.): <i>Ancient Iran and the Mediterranean World.</i> Kraków 1998, S. 113–159.</li>
<li>Marek Jan Olbrycht: <i>Parthians, Greek Culture, and Beyond.</i> In: <i>Within the Circle of Ancient Ideas and Virtues. Studies in Honour of Professor Maria Dzielska.</i> Hrsg. von K. Twardowska et alii, Kraków 2014, S. 129–142. <a href="https://doi.org/10.6084/m9.figshare.10286177" class="extiw external" title="doi:10.6084/m9.figshare.10286177">doi:10.6084/m9.figshare.10286177</a></li>
<li>Marek Jan Olbrycht: <i>Manpower Resources and Army Organisation in Parthia.</i> In: <i>Ancient Society.</i> Band 46, 2016, S. 291–338. <a href="https://doi.org/10.2143/AS.46.0.3167457" class="extiw external" title="doi:10.2143/AS.46.0.3167457">doi:10.2143/AS.46.0.3167457</a></li>
<li>Marek Jan Olbrycht: <i>Early Arsakid Parthia (ca. 250-165 B.C.). At the Crossroads of Iranian, Hellenistic, and Central Asian History.</i> Brill, Leiden 2021.</li>
<li>Nikolaus Overtoom: <i>Reign of arrows. The rise of the Parthian Empire in the Hellenistic Middle East.</i> Oxford University Press, Oxford 2020.</li>
<li>Parvaneh Pourshariati: <i>The Parthians and the Production of Canonical Shahnames.</i> In: <a href="Henning_B%C3%B6rm" title="Henning Börm">Henning Börm</a>, <a href="Josef_Wieseh%C3%B6fer" title="Josef Wiesehöfer">Josef Wiesehöfer</a> (Hrsg.): <i>Commutatio et Contentio. Studies in the Late Roman, Sasanian, and Early Islamic Near East.</i> Wellem, Düsseldorf 2010, ISBN 978-3-941820-03-6, S. 346–392.</li>
<li><a href="Klaus_Schippmann" title="Klaus Schippmann">Klaus Schippmann</a>: <i>Grundzüge der parthischen Geschichte</i>. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1980, ISBN 3-534-07064-X.</li>
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<li>Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia</i>. Vallentine Mitchell, London 2010, ISBN 978-0853039815.</li>
<li>André Verstandig: <i>Histoire de l’Empire parthe</i>. Le Cri, Bruxelles 2001, ISBN 2-87106-279-X.</li>
<li><a href="Konrad_Weidemann" title="Konrad Weidemann">Konrad Weidemann</a>: <i>Untersuchungen zur Kunst und Chronologie der Parther und Kuschan vom 2. Jh. v. Chr. bis zum 3. Jh. n. Chr.</i> In: <i>Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz.</i> Band 18, 1971, S. 146–178.</li>
<li>Peter Wick, Markus Zehnder (Hrsg.): <i>Das Partherreich und seine Religionen.</i> Computus, Gutenberg 2012, ISBN 978-3-940598-13-4.</li>
<li><a href="Geo_Widengren" title="Geo Widengren">Geo Widengren</a>: <i>Iran, der große Gegner Roms: Königsgewalt, Feudalismus, Militärwesen.</i> In: <i><a href="Aufstieg_und_Niedergang_der_r%C3%B6mischen_Welt" title="Aufstieg und Niedergang der römischen Welt">Aufstieg und Niedergang der römischen Welt</a></i> (ANRW). Band II 9.1. Walter de Gruyter, Berlin/New York 1979, S. 219–306.</li>
<li><a href="Josef_Wieseh%C3%B6fer" title="Josef Wiesehöfer">Josef Wiesehöfer</a>: <i>Das antike Persien.</i> Artemis und Winkler, München/Zürich 1994, ISBN 3-7608-1080-2.</li>
<li>Józef Wolski: <i>L’empire des Arsacides</i> (= <i>Acta Iranica.</i> Band 32 / Reihe 3: <i>Textes et Mémoires.</i> Band 18). Peeters, Louvain 1993, ISBN 90-6831-465-3.</li>
<li>Józef Wolski: <i>Iran und Rom. Versuch einer historischen Wertung der gegenseitigen Beziehungen.</i> In: <i>Aufstieg und Niedergang der römischen Welt.</i> Band II 9.1, Walter de Gruyter, Berlin/New York 1979, S. 195–214.</li>
<li><a href="Karl-Heinz_Ziegler" title="Karl-Heinz Ziegler">Karl-Heinz Ziegler</a>: <i>Die Beziehungen zwischen Rom und dem Partherreich. Ein Beitrag zur Geschichte des Völkerrechts</i>. Franz Steiner, Wiesbaden 1964.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Parthia?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Parther</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://parthia.com/"><i>The Parthian Empire.</i></a> Parthia.com,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 5. März 2022</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APartherreich&rft.title=The+Parthian+Empire&rft.description=The+Parthian+Empire&rft.identifier=http%3A%2F%2Fparthia.com%2F&rft.publisher=Parthia.com&rft.language=en"> </span></li>
<li><span class="cite">Marcus Junianus Justinus: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.forumromanum.org/literature/justin/english/trans41.html"><i>Justinus Bericht über die Parther.</i></a> FORUM ROMANUM,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 5. März 2022</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APartherreich&rft.title=Justinus+Bericht+%C3%BCber+die+Parther&rft.description=Justinus+Bericht+%C3%BCber+die+Parther&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.forumromanum.org%2Fliterature%2Fjustin%2Fenglish%2Ftrans41.html&rft.creator=Marcus+Junianus+Justinus&rft.publisher=FORUM+ROMANUM&rft.language=en"> </span></li>
<li><span class="cite">Jona Lendering: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.iranchamber.com/history/parthians/parthians.php"><i>Knapper Überblick.</i></a> iranchamber.com,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 5. März 2022</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APartherreich&rft.title=Knapper+%C3%9Cberblick&rft.description=Knapper+%C3%9Cberblick&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.iranchamber.com%2Fhistory%2Fparthians%2Fparthians.php&rft.creator=Jona+Lendering&rft.publisher=iranchamber.com&rft.language=en"> </span></li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://grifterrec.rasmir.com/parthia/parthian.html"><i>Münzkatalog.</i></a> grifterrec.com,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 5. März 2022</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APartherreich&rft.title=M%C3%BCnzkatalog&rft.description=M%C3%BCnzkatalog&rft.identifier=http%3A%2F%2Fgrifterrec.rasmir.com%2Fparthia%2Fparthian.html&rft.publisher=grifterrec.com&rft.language=en"> </span></li>
<li><span class="cite">Jérôme Gaslain: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.clio.fr/bibliotheque/bibliothequeenligne/les_parthes_arsacides_un_empire_oublie.php?letter=A"><i>Les Parthes Arsacides: un empire oublié.</i></a> clio.fr, 2004,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 5. März 2022</span> (französisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APartherreich&rft.title=Les+Parthes+Arsacides%3A+un+empire+oubli%C3%A9&rft.description=Les+Parthes+Arsacides%3A+un+empire+oubli%C3%A9&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.clio.fr%2Fbibliotheque%2Fbibliothequeenligne%2Fles_parthes_arsacides_un_empire_oublie.php%3Fletter%3DA&rft.creator=J%C3%A9r%C3%B4me+Gaslain&rft.publisher=clio.fr&rft.date=2004&rft.language=fr"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
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<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Krzysztof Jakubiak: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.iranicaonline.org/articles/arsacids-viii-military-architecture-of-parthia"><i>Arsacids viii. Military Architecture Of Parthia.</i></a> In: <i>Encyclopædia Iranica.</i> Online, 2016.</span>
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<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">A. D. H. Bivar: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://iranicaonline.org/articles/gondophares"><i>Gondophares.</i></a> In: <i>Encyclopædia Iranica.</i> Online, 2012.</span>
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<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Zu den militärischen Konflikten siehe zusammenfassend Rose M. Sheldon: <i>Rome’s war in Parthia.</i> London 2010.</span>
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<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Parvaneh Pourshariati: <i>The Parthians and the Production of Canonical Shahnames.</i> In: Henning Börm, <a href="Josef_Wieseh%C3%B6fer" title="Josef Wiesehöfer">Josef Wiesehöfer</a> (Hrsg.): <i>Commutatio et Contentio. Studies in the Late Roman, Sasanian, and Early Islamic Near East.</i> Düsseldorf 2010, S. 346–392.</span>
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<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">J. Neusner: <i>Iranica Antiqua 3.</i> 1963, S. 40ff.; Józef Wolski: <i>L’empire des Arsacides.</i> Louvain 1993.</span>
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<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Colledge: <i>The Parthians.</i> S. 98–114.</span>
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<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Die_Fragmente_der_griechischen_Historiker" title="Die Fragmente der griechischen Historiker">FGrHist</a> 781 F 2,11.</span>
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<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Bruno Jacobs: <i>Religion der Parther.</i> In: Ursula Hackl, Bruno Jacobs, Dieter Weber (Hrsg.): <i>Quellen zur Geschichte des Partherreiches, Textsammlung mit Übersetzungen und Kommentaren.</i> Band 1. Göttingen 2010, ISBN 978-3-525-53386-4, S. 145–146.</span>
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<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Bruno Jacobs: <i>Religion der Parther.</i> In: Ursula Hackl, Bruno Jacobs, Dieter Weber (Hrsg.): <i>Quellen zur Geschichte des Partherreiches, Textsammlung mit Übersetzungen und Kommentaren.</i> 2010, S. 150–151.</span>
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<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Bruno Jacobs: <i>Religion der Parther.</i> In: Ursula Hackl, Bruno Jacobs, Dieter Weber (Hrsg.): <i>Quellen zur Geschichte des Partherreiches, Textsammlung mit Übersetzungen und Kommentaren.</i> 2010, S. 151.</span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Shenkar: <i>Intangible Spirits and Graven Images: The Iconography of Deities in the Pre-Islamic Iranian World.</i> Leiden 2014, ISBN 978-90-04-28149-3, S. 50–51.</span>
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<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Bruno Jacobs: <i>Religion der Parther.</i> In: Ursula Hackl, Bruno Jacobs, Dieter Weber (Hrsg.): <i>Quellen zur Geschichte des Partherreiches, Textsammlung mit Übersetzungen und Kommentaren.</i> 2010, S. 152.</span>
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<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Bruno Jacobs: <i>Religion der Parther.</i> In: Ursula Hackl, Bruno Jacobs, Dieter Weber (Hrsg.): <i>Quellen zur Geschichte des Partherreiches, Textsammlung mit Übersetzungen und Kommentaren.</i> 2010, S. 153–154.</span>
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<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">R. M. C. Adams: <i>Heartland of Cities.</i> Chicago/London 1981, S. 178.</span>
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<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Wang Tao: <i>Parthia in China: A Re-examination of the Historical Records.</i> In: V. S. Curtis, S. Stewart (Hrsg.): <i>The Age of the Parthians, The Idea of Iran.</i> Band 2. London 2007, S. 87–104.</span>
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<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Alram: <i>Stand und Aufgaben der arsakidischen Numismatik.</i> In: Josef Wiesehöfer (Hrsg.): <i>Das Partherreich und seine Zeugnisse. Beiträge des internationalen Colloquiums, Eutin (27.–30. Juni 1996) = The Arsacid Empire. Sources and documentation.</i> (= <i>Historia, Einzelschriften.</i> Band 122). Steiner, Stuttgart 1998, ISBN 3-515-07331-0, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220341-0056%22&key=cql">0341-0056</a></span></span>, S. 365–387.</span>
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<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. auch D. G. Sellwood: <i>An Introduction to the Coinage of Parthia.</i> London 1980.</span>
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<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Dura and the Problem of Parthanian Art.</i> In: <i>Yale Classical Studies.</i> Band 5, 1935, S. 155–304.</span>
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<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Lucinda Dirven: <i>The Problem with Parthian Art at Dura.</i> In: Ted Kaizer (Hrsg.): <i>Religion, Society and Culture at Dura-Europos.</i> Cambridge University Press, Cambridge 2016, ISBN 978-1-107-12379-3, S. 68–88<br>Stefan R . Hauser: <i>Hauser 2014 Parthian Art or Romanization? Hatra and Palmyra as points of intersection between cultural spheres.</i> In: Bruno Jacobs (Hrsg.): <i>Parthische Kunst – Kunst im Partherreich.</i> Wellem Verlag, Duisburg 2014, ISBN 978-3-941820-04-3, S. 127–178.</span>
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<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Krzysztof Jakubiak: <i>Arsccids viii. Military Architecture Of Parthia.</i> In: <i>Encyclopædia Iranica.</i> Online edition, 2016: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.iranicaonline.org/articles/arsacids-viii-military-architecture-of-parthia">iranicaonline.org</a> (abgerufen am 22. April 2023).</span>
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<li id="cite_note-Rez.Hartmann-22"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Rez.Hartmann_22-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Rez.Hartmann_22-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Udo Hartmann: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2011-1-186"><i>Rezension zu: Ursula Hackl, Bruno Jacobs, Dieter Weber (Hrsg.): </i>Quellen zur Geschichte des Partherreiches. Textsammlung mit Übersetzungen und Kommentaren.<i> 3 Bände. Göttingen 2010.</i></a> In: <i>H-Soz-u-Kult.</i> Abgerufen am 14. März 2011.</span>
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<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Udo Hartmann: <i>Das Bild der Parther bei Plutarch.</i> In: <i>Historia</i> 56 (2008), S. 426–452.</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Zur Münzprägung der Arsakiden siehe <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.iranicaonline.org/articles/arsacids-iii/"><i>ARSACIDS iii. Arsacid Coinage</i></a>, in: <i><a href="Encyclop%C3%A6dia_Iranica" title="Encyclopædia Iranica">Encyclopædia Iranica</a></i>.</span>
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<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.parthia.com/parthia_ancient.htm"><i>Ancient Authors.</i></a> In: <i>Parthia.com</i>, 30. März 2007, abgerufen am 14. März 2011.</span>
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<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Klaus Schippmann: <i>Grundzüge der parthischen Geschichte.</i> Darmstadt 1980, S. 5 ff.</span>
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<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://books.google.de/books?id=jLOlAwInZtoC&printsec=frontcover">Google Books</a> und die Rezension von Geoffrey Greatrex in: <i>The Classical Review. New Series.</i> Band 51, 2001, Nr. 1, S. 133–135 (<a href="JSTOR" title="JSTOR">JSTOR</a>:<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.jstor.org/stable/3065809">3065809</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.parthia.com/parthia_biblio.htm"><i>Annotated Parthia Bibliography</i></a>. In: <i>Parthia.com</i>, 18. Oktober 2009, abgerufen am 14. März 2011.</span>
</li>
</ol>
<p><span class="geo noexcerpt" style="display:none"><span class="body"></span><span class="latitude">33.093611111111</span><span class="longitude">44.580833333333</span><span class="elevation"></span></span><span id="coordinates" class="coordinates -print"><span title="Koordinatensystem WGS84">Koordinaten: </span><a class="external text" href="geo:33.093611111111,44.580833333333"><span title="Breitengrad">33° <abbr title="Nord">N</abbr></span>, <span title="Längengrad">45° <abbr title="Ost">O</abbr></span></a></span>
</p>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-g" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
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Normdaten (Geografikum): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4200334-9">4200334-9</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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